Der Ostjude weiĂ in seiner Heimat nichts von der sozialen Ungerechtigkeit des Westens; nichts von der Herrschaft des Vorurteils, das die Wege, Handlungen, Sitten und Weltanschauungen des durchschnittlichen WesteuropĂ€ers beherrscht; nichts von der Enge des westlichen Horizonts, den Kraftanlagen umsĂ€umen und Fabrikschornsteine durchzacken; nichts von dem Hass, der bereits so stark ist, dass man ihn als daseinerhaltendes (aber lebentötendes) Mittel sorgfĂ€ltig hĂŒtet, wie ein ewiges Feuer, an dem sich der Egoismus jedes Menschen und jedes Landes wĂ€rmt. Der Ostjude sieht mit einer Sehnsucht nach dem Westen, die dieser keinesfalls verdient.
Der Ostjude weiĂ in seiner Heimat nichts von der sozialen Ungerechtigkeit des Westens; nichts von der Herrschaft des Vorurteils, das die Wege, Handlungen, Sitten und Weltanschauungen des durchschnittlichen WesteuropĂ€ers beherrscht; nichts von der Enge des westlichen Horizonts, den Kraftanlagen umsĂ€umen und Fabrikschornsteine durchzacken; nichts von dem Hass, der bereits so stark ist, dass man ihn als daseinerhaltendes (aber lebentötendes) Mittel sorgfĂ€ltig hĂŒtet, wie ein ewiges Feuer, an dem sich der Egoismus jedes Menschen und jedes Landes wĂ€rmt. Der Ostjude sieht mit einer Sehnsucht nach dem Westen, die dieser keinesfalls verdient.